Quartalsbericht 01/2015

Wir freuen uns, Ihnen an dieser Stelle ab sofort ausführliche Quartalsberichte zur Verfügung stellen zu können.
Hier finden Sie in der Rückschau die wichtigsten Ereignisse und Zahlen aufgelistet.
Viel Spaß beim Lesen!

Den ausführlichen Quartalsbericht zum Download finden Sie hier: Übersicht Quartalsberichte

 


Aktienmarkt: Fortsetzung der Rallye oder Einbruch?

Während die EZB massiv Anleihen aufkauft und so den Euro abwertet, erklimmen Aktienindizes immer neue Höchststände. Trotz positiver Konjunkturaussichten in Europa ist fraglich, ob dieses Niveau gehalten werden kann oder gar steigt.

Das Anleihekaufprogramm der EZB hat einen wahren Boom an den europäischen Börsen ausgelöst. Ob die Flutung der Märkte mit Liquidität tatsächlich Erfolg bringt, wird sich allerdings erst noch zeigen. Fakt ist: Die eingetretene Euro-Abwertung wird gerade exportorientierten Unternehmen zu Gute kommen und die Konjunkturerholung insgesamt weiter unterstützen. Die anstehende Zinswende in den USA dürfte den Abwertungsdruck auf den Euro weiter erhöhen und so die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen steigern.

Die Zinswende in den USA

Ob diese Zinswende tatsächlich bald kommt, ist allerdings fraglich. Fed-Chefin Yellen glaubt an die gute Konjunkturlage in den USA und gibt sich insgesamt bedeckt: Die Zinswende sei grundsätzlich „noch dieses Jahr gerechtfertigt und abhängig von der Konjunkturlage“ lässt sie lediglich verlauten. Tatsächlich spricht einiges dafür: Das US-BIP stieg im vierten Quartal um über zwei Prozent (annualisiert). Verantwortlich dafür waren u.a. private Konsumausgaben, die mit über vier Prozent im vierten Quartal mehr als deutlich zulegten. Sie machen rund drei Viertel der amerikanischen Wirtschaftsleistung aus. Allerdings sind sie im Verlauf des ersten Quartals wieder gesunken.

Daneben gibt es jedoch auch triftige Argumente, die gegen eine bevorstehende Zinswende sprechen: Der starke US-Dollar z.B. verteuert heimische Produkte im Ausland und übt so Druck auf das Wirtschaftswachstum aus. Ein Faktor der in der Zinspolitik nicht außer Acht gelassen werden wird. Und auch die Preisentwicklung ist in den USA auf einem niedrigen Niveau.

China mit „schwachem“ Wachstum

Aus Fernost kommen vermeintlich negative Signale: Die chinesische Wirtschaft stagniere und werde immer schwächer. Tatsächlich liegt ihr Wachstum auf dem niedrigsten Stand seit 25 Jahren. Allerdings: Das chinesische Wachstum liegt mit eindrucksvollen sieben Prozent nach wie vor meilenweit vor dem der westlichen Industrienationen. Die chinesische Regierung ist sich des Rückgangs bewusst und stellt vorsichtshalber die Weichen für Konjunkturprogramme.

Fazit

Insgesamt sprechen keine zwingenden Gründe für einen raschen Kursverfall an den Börsen. Anders als z.B. zur Jahrtausendwende liegen die Bewertungen der Unternehmen im moderaten Bereich. Und auch die Abwertung des Euro dürfte 2015 für positive Effekte auf die europäische Wirtschaft sorgen. Dennoch: Trotz einer vermeintlich zurückhaltenden FED ist eine Zinswende in den USA im Jahresverlauf nicht unwahrscheinlich. Sollte diese nicht nur eingeläutet, sondern auch vollzogen werden, könnte dies zunehmenden Druck auf die Börsenkurse zur Folge haben. Anleger sind mit einer zurückhaltenden Aktienquote in dieser Situation gut beraten. Hierfür bieten sich Mischfonds bzw. vermögensverwaltende Fonds zur Risikostreuung an.

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